Ich bin am 30.06.1990 im wunderschönen Brandenburg an der Havel geboren. Sieben Jahre später schenkten mir meine Eltern eine kleine Schwester. Nach meinem Besuch der Grundschulen „Schule am Krugpark“ und „Fontane“, führte mich mein Weg schließlich an das von Saldern – Gymnasium, wo ich auch im Juni 2009 mein Abitur absolvierte. Derzeit studiere ich an der Technischen Universität Dresden Politik- und Kommunikationswissenschaften. Im Sommer 2012 werde ich mein Studium dort abschließen.
Meine Freizeit verbringe ich vorrangig mit politischem Engagement in diversen Initiativen, Organisationen und auf Parteiebene. Meinen physischen Anspruch finde ich seit Jahren in der Leichtathletik.
Ich bereise für mein Leben gern die Welt, was nicht nur persönlich motiviert ist, sondern auch politisch. Von Israel bis zu den USA, von Uganda bis Kuba - Reisen belebt!
Seit fast 8 Jahren spiele ich für mein Leben gern Klavier, insbesondere Frederic Chopin´s Nocturnen stehen auf dem Notenständer.
Alles fing damit an, dass ich auf eine Versammlung der Klassensprecher in meiner Schule feststellte, dass alle zwar wunderbar kritisieren können, an welchen Stellen Missstände herrschen, aber die wenigstens in der Lage sind, auch konkret etwas zu bewegen. Kaum wurde darüber geredet, wie man Probleme beseitigen könnte, saßen die meisten elanlos in der Ecke und wollten unter keinen Umständen Verantwortung übernehmen. Seit diesem Tag engagiere ich mich in politischen und gesellschaftlichen Gremien und Institutionen, um den Satz „Machen statt meckern“ mit Leben zu füllen. Ich will selbst darüber entscheiden können, in was für einer gesellschaftlichen Umwelt ich lebe und wie Politik tagtäglich mein Leben mitgestaltet. Man kann noch so gute Noten in der Schule und im Studium haben – es wird nichts nützen, wenn wir in einem schlechten politischen Umfeld leben.
Junge Menschen brauchen eine Stimme, die gehört werden muss! Die allermeisten gesellschaftlichen Gruppen sind in starken Interessensgemeinschaften organisiert, das gilt leider nicht für die Jugend. Die Jugend muss gehört werden, denn sie ist nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart. Alle Entscheidungen, die heute im politischen Prozess getroffen werden, betreffen auch uns junge Menschen ganz unmittelbar.
Deshalb ist es sehr wichtig, in Fragen der Bildungs-, Jugend- und Sozialpolitik unsere Generation einzubeziehen.
Was ist mein Hauptanliegen?
Ich engagiere mich nicht nur, um der Jugend eine Stimme zu geben, sondern in erster Linie, um auch andere junge Menschen für Politik zu begeistern. Immer öfter fällt in Diskussionen und Gesprächen aller Art der Satz: „Politik geht mich nichts an.“ Diese Aussage hat nichts mit subjektiver Meinung zu tun, sondern sie ist objektiv schlicht falsch. Ob ich will oder nicht – Politik geht mich etwas an und Politik wird mein Leben beeinflussen. Die Luft, die ich atme, hat etwas mit Umweltpolitik zu tun, denn diese regelt die CO2-Abgaswerte. Der Kaffee, den ich in diesem Moment trinke, hat etwas mit Wirtschaftspolitik zu tun, denn er ist wahrscheinlich aus Asien oder Lateinamerika importiert. Wenn wir in aller Frühe den Bus zur Schule/Studium/Arbeitsstelle nehmen, dann hat das etwas mit lokaler Infrastrukturpolitik zu tun, denn die Verkehrsbetriebe sind meist in staatlicher Hand und damit sind auch die Fahrpläne in staatlicher Verantwortung. Politik ist immer und überall, das möchte ich jungen Menschen verdeutlichen. Sich zurückzulehnen und frustriert bei politischen Diskussionen mit Pauschalurteilen wie „Die machen ja alle eh was sie wollen“ und „Es ändert sich ja sowieso nichts, egal wen ich wähle“ mit dem Finger auf andere Personen zu zeigen, ist kein Ausweg in einem demokratischem Staat. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann muss ich meinen Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert. Und zwar in Form von Wahlbeteiligung, zivilem Engagement und Bürgercourage. Das sind die zentralen Punkte, die ich mir zur Aufgabe gemacht habe.